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Hunde

Hunde und ihre bedarfsgerechte Ernährung

Wie mein Hund mich die bedarfsgerechte Fütterung lehrte

Unsere Hunde sind für viele von uns weit mehr als Haustiere.
Sie begleiten uns durch den Alltag, sind Familienmitglied, Zuhörer, Trostspender und oft immer an unserer Seite. Manche warten viele Stunden geduldig auf uns, während wir arbeiten, und begrüßen uns trotzdem jeden Tag voller Freude.

Umso schwerer ist es für uns, wenn es ihnen nicht gut geht.
Denn mit dem Hund leidet oft die ganze Familie mit — emotional, zeitlich und manchmal auch finanziell.

Doch was hat das mit Ernährung zu tun?

Sehr viel.
Eine bedarfsgerechte Ernährung kann die Gesundheit Ihres Hundes positiv unterstützen — von Anfang an. Idealerweise beginnt sie bereits beim Züchter und begleitet den Hund durch alle Lebensphasen.

Ein gut versorgter Organismus, ein stabiles Immunsystem und ein gesundes Körpergewicht schaffen wichtige Voraussetzungen für ein langes, aktives Hundeleben. Natürlich gehören dazu auch Bewegung, mentale Auslastung und ein liebevolles Umfeld. Eine Garantie für Gesundheit gibt es nie — aber wir können vieles dafür tun, unserem Hund gute Voraussetzungen mitzugeben.

Unser Alltag ist heute schnell geworden. Werbung beeinflusst unsere Entscheidungen, Zeit ist oft knapp und selbst bei der eigenen Ernährung fällt es vielen Menschen schwer, den Überblick zu behalten. Da erscheint Fertigfutter — ob Dose, Trockenfutter oder tiefgefrorenes BARF-Menü — zunächst als praktische und sichere Lösung.

Die meisten Hunde kommen damit auch gut zurecht.

Doch nicht jeder Hund ist gleich.
Manche reagieren empfindlich auf bestimmte Bestandteile, entwickeln Unverträglichkeiten, Allergien oder zeigen Symptome, deren Ursache zunächst unklar bleibt.

Vielleicht kennen Sie das:

  • Haut- oder Fellprobleme
  • wiederkehrende Ohrentzündungen
  • Übelkeit oder Erbrechen
  • ständige Durchfälle
  • nächtlicher Harndrang oder Unruhe
  • wechselnder Appetit
  • ein Hund, der einfach „nicht richtig fit“ wirkt

Und oft kommt irgendwann dieser Moment, in dem man spürt:
„Irgendetwas stimmt nicht.“

Wenn Sie meine Seite besuchen, haben Sie vermutlich bereits vieles versucht. Vielleicht waren Sie schon bei mehreren Tierärzten, haben Futter gewechselt, getestet, gehofft und wieder verworfen.

Genau dort hole ich Sie ab.

Ich begleite Sie und Ihren Hund auf dem Weg zu einer Fütterung, die individuell passt — verständlich, alltagstauglich und mit Blick auf das ganze Tier.

Schmatzen, Futterverweigerung, Erbrechen, Durchfall und andere Übel. Beim Reiten heißt es: „Richtig reiten reicht.“

Beim Füttern leider nicht immer.

Denn jeder Hund ist anders. Alter, Veranlagung, Vorerkrankungen, Haltung und auch Stress können beeinflussen, wie gut ein Hund sein Futter verträgt und verwertet.

Ist Ihr Hund bereits erkrankt oder zeigt Beschwerden, schaue ich mir die aktuelle Fütterung Ihres Hundes genau an. Vorhandene Befunde, bisherige Untersuchungen und die Anamnese beziehe ich selbstverständlich mit ein. Wenn sinnvoll, können ergänzende Laboruntersuchungen veranlasst werden.

Gemeinsam besprechen wir anschließend, welche Veränderungen im Alltag überhaupt realistisch und umsetzbar sind. Nicht jeder kann täglich frisch kochen, nicht jeder Hund verträgt BARF und manchmal reicht bereits eine gezielte Anpassung des bisherigen Futters oder einzelner Bestandteile.

Ob selbst gekocht, BARF oder Fertigfutter:
Ziel ist eine Ernährung, die zu Ihrem Hund und zu Ihrem Alltag passt.

Auf Wunsch ergänze ich meine Empfehlungen auch um naturheilkundliche Möglichkeiten aus der Phytotherapie oder Homöopathie. Bereits verordnete Medikamente Ihres Tierarztes werden selbstverständlich berücksichtigt.

Aus allen Informationen entsteht ein individueller Futterplan. Dabei zeigt sich oft erst mit der Zeit, wie der Hund auf Veränderungen reagiert. Manche Anpassungen müssen nachgebessert oder schrittweise entwickelt werden.

Und manchmal brauchen gute Entwicklungen einfach etwas Geduld.

Denn auch kleine Fortschritte können für Hund und Halter eine große Erleichterung bedeuten.

Der prüfende Blick auf das Hundefutter - auch beim gesunden Hund

Vorsorge ist Fürsorge

Nicht erst Beschwerden oder Erkrankungen machen einen genauen Blick auf die Ernährung sinnvoll.
Auch gesunde Hunde profitieren von einer bedarfsgerechten Fütterung, die zu Alter, Aktivität, Körperbau und Lebenssituation passt.

Bei einer vorsorglichen Ernährungsberatung analysiere ich die aktuelle Fütterung Ihres Hundes und beziehe die Anamnese mit ein. Oft zeigen bereits kleine Auffälligkeiten, dass sich ein genauerer Blick lohnt.

Vielleicht frisst Ihr Hund Kot anderer Hunde, nimmt hastig Gras auf oder wirkt trotz guter Versorgung nicht ganz ausgeglichen. Solche Verhaltensweisen können viele Ursachen haben — manchmal lohnt es sich jedoch, die Fütterung genauer zu betrachten.

Dabei achte ich unter anderem auf:

  • eine passende Versorgung mit hochwertigen Proteinen
  • geeignete Energiequellen
  • frische Rohfasern
  • ein ausgewogenes Verhältnis von Mineralstoffen und Spurenelementen
  • sowie eine bedarfsgerechte Versorgung wichtiger Organsysteme, beispielsweise der Schilddrüse

Jeder Hund bringt dabei seine eigene Geschichte und individuelle Bedürfnisse mit.

Wenn das Gewicht langsam mehr wird

Viele Hunde nehmen im Laufe der Jahre schleichend zu.
Manchmal liegt es tatsächlich an einer zu hohen Energieaufnahme, manchmal spielen aber auch andere Faktoren eine Rolle.

Mit einer genauen Rationsüberprüfung und einer ausführlichen Anamnese lässt sich oft gut einschätzen, ob die Fütterung angepasst werden sollte oder ob mögliche gesundheitliche Ursachen weiter abgeklärt werden sollten.

Denn auch ein „bisschen mollig“ kann langfristig Gelenke, Stoffwechsel und Bewegungsfreude belasten.

Der junge Hund

Ein junger Hund zieht ein — und plötzlich tauchen viele Fragen auf.

Braucht der Hund noch einen speziellen Plan für das Wachstum?
Ist die bisherige Fütterung passend?
Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Umstellung auf ein Futter für erwachsene Hunde?

Gerade im Wachstum verändert sich der Bedarf eines Hundes immer wieder. Eine angepasste Ernährung kann helfen, den jungen Organismus sinnvoll zu unterstützen.

Willkommen, kleiner Welpe

Mit einem Welpen beginnt eine ganz besondere Zeit.
Und gerade in den ersten Lebensmonaten lässt sich vieles für die spätere Entwicklung positiv beeinflussen.

Ein Welpe sollte bedarfsgerecht ernährt werden und in einem angemessenen Tempo wachsen dürfen. Nicht möglichst schnell — sondern möglichst passend.

Je nach Entwicklungsphase sind Anpassungen der Ernährung sinnvoll.
Ich begleite Sie und Ihren Welpen gern auf diesem Weg.

Ernährung rund um die Zucht

Sie züchten bereits oder planen einen Wurf?

Dann lohnt sich ein frühzeitiger Blick auf die Ernährung Ihrer Hündin — idealerweise bereits vor der Bedeckung. Denn Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht stellen besondere Anforderungen an den Organismus.

Auch die Versorgung der Welpen verdient von Anfang an Aufmerksamkeit, damit sie möglichst gesund ins Leben starten können.

Eine gute Vorbereitung schafft oft mehr Sicherheit — für die Hündin, die Welpen und auch für Sie als Halter oder Züchter.

 

Unsere geliebten Alten — Hunde-Senioren und Hunde-Seniorinnen

Genussvoll älter werden durch bedarfsgerechte Ernährung

Unsere Hunde begleiten uns oft viele Jahre durch das Leben.
Umso kostbarer wird die gemeinsame Zeit, wenn sie älter werden.

Mit dem Alter verändern sich Bedürfnisse, Verdauung, Stoffwechsel und Belastbarkeit. Was früher problemlos vertragen wurde, passt plötzlich nicht mehr. Manche Senioren fressen schlechter, reagieren empfindlicher oder benötigen kleinere, besser verdauliche Mahlzeiten.

Ich erlebte das selbst jeden Tag.

Unser mit 17 Jahren und drei Monaten verstorbener Jack hat mich vieles gelehrt.

Rohes Fleisch vertrug er irgendwann nicht mehr, deshalb wurde sein Futter gekocht. Er bekam mehrere kleine Mahlzeiten am Tag, bestimmte Lebensmittel waren nicht mehr geeignet und auch seine Verdauung brauchte Unterstützung. Ergänzend erhielt er organunterstützende Präparate, abgestimmt auf seine Bedürfnisse.

Und dennoch — oder vielleicht gerade deshalb — genoss er sein Leben.

Zu meiner eigenen Überraschung begleitete er uns noch begeistert auf Radtouren - mit Hundehänger - und war für sein Alter erstaunlich fit. Natürlich gehörte auch seine Veranlagung dazu. Aber ich bin überzeugt, dass eine individuell angepasste Ernährung einen wichtigen Anteil daran hatte, dass er so lange aktiv am Leben teilnehmen konnte.

Gerade ältere Hunde profitieren oft sehr von:

  • gut verdaulichen Mahlzeiten
  • angepassten Portionen
  • hochwertiger Versorgung mit Nährstoffen
  • Unterstützung von Organen und Stoffwechsel
  • einer Ernährung, die zum aktuellen Gesundheitszustand passt

Denn auch im Alter geht es nicht nur darum, „irgendwie satt“ zu werden.
Es geht um Lebensqualität, Wohlbefinden und darum, die gemeinsame Zeit möglichst lange genießen zu können.

Sie leben ebenfalls mit einem Hunde-Senior oder einer Hunde-Seniorin zusammen?

Dann unterstütze ich Sie gern mit einer individuell abgestimmten Ernährungsberatung — damit Ihr Hund seinen Lebensabend möglichst genussvoll, stabil und begleitet verbringen kann.